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CYP2F1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404064-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CYP2F1 kodiert eine Cytochrom-P450-Monooxygenase, die den oxidativen Metabolismus von Xenobiotika und endogenen Substraten katalysiert und damit zur zellulären Entgiftungskapazität beiträgt. Die CYP2F1-Aktivität ist mit dem Redoxgleichgewicht und Bioaktivierungswegen verknüpft, die die Bildung reaktiver Metaboliten, Reaktionen auf oxidativen Stress und nachgeschaltete Signalprozesse in exponierten Geweben beeinflussen können. Als Teil des P450-Enzymnetzwerks überschneidet es sich mit Signalwegen, die chemische Sensorik, metabolische Homöostase und entzündliche Signalgebung regulieren. Eine veränderte Expression oder Aktivität von CYP2F1 ist relevant für die Untersuchung interindividueller Unterschiede in der chemischen Suszeptibilität sowie für Mechanismen, die den Xenobiotika-Metabolismus mit Gewebeschädigungs-Phänotypen verbinden.
CYP2F1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP2F1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP2F1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP2F1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP2F1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP2F1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP2F1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP2F1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP2F1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP2F1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.