Date published: 2026-7-16

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CYP2C19 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404808-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CYP2C19 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CYP2C19 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CYP2C19 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom CYP2C19 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CYP2C19-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CYP2C19 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404808-ACT
    20 µg
    $397.00

    CYP2C19 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-404808-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane CYP2C19 kodiert eine Cytochrom‑P450‑Monooxygenase, die im endoplasmatischen Retikulum die oxidative Biotransformation verschiedenster Xenobiotika und endogener Substrate katalysiert. Als Teil des Phase‑I‑Metabolismus unterstützt CYP2C19 den Redoxzyklus über die NADPH‑Cytochrom‑P450‑Reduktase und prägt metabolische Flussraten, die nachgeschaltete Konjugations‑ und Clearance‑Wege beeinflussen können. Unterschiede in Expression und Aktivität von CYP2C19 stehen mit interindividuellen Unterschieden im Arzneistoffmetabolismus, der chemischen Sensitivität und der Anfälligkeit für unerwünschte Reaktionen bei pharmakogenomisch assoziierten Erkrankungen in Zusammenhang. Die Regulation von CYP2C19 wird zudem im Kontext der hepatischen Differenzierung, nukleärer Rezeptor‑Signalnetzwerke und einer durch Entzündung getriebenen transkriptionellen Reprogrammierung untersucht, die die metabolische Kapazität verändert.

    CYP2C19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP2C19-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CYP2C19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP2C19-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP2C19-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP2C19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP2C19-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP2C19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP2C19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP2C19-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.