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CYP1B1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400907-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CYP1B1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400907-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CYP1B1 kodiert eine Cytochrom-P450-Monooxygenase, die den oxidativen Metabolismus endogener Substrate und Xenobiotika katalysiert, darunter Steroidhormone und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Als Bestandteil der Phase-I-Biotransformation wirkt CYP1B1 nachgeschaltet der Signalgebung des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors (AHR) und trägt über die Bildung reaktiver Zwischenprodukte sowie Entgiftungswege zur Redoxhomöostase bei. Seine Aktivität beeinflusst zelluläre Antworten auf Umweltexpositionen und moduliert hormonabhängige Signalnetzwerke. Eine veränderte Expression oder Funktion von CYP1B1 wurde mit Störungen der okulären Entwicklung wie primärem kongenitalem Glaukom sowie mit Veränderungen im Karzinogenmetabolismus in Zusammenhang gebracht, die für die Krebsbiologieforschung relevant sind.
CYP1B1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYP1B1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYP1B1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYP1B1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYP1B1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.