
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CUG-BP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401383-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CUG-BP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401383-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CELF1 kodiert CUG-BP1, ein RNA-bindendes Protein, das durch die Erkennung GU-reicher Elemente in Zieltranskripten alternatives Spleißen, mRNA-Stabilität und Translation reguliert. Es koordiniert die posttranskriptionelle Genregulation in Prozessen wie Zellzykluskontrolle, Stressantworten und Differenzierung und greift dabei in RNA-Prozessierungswege sowie in die Dynamik zytoplasmatischer mRNPs ein. Eine fehlregulierte CELF1-Aktivität wurde mit Programmen fehlerhaften RNA-Spleißens und veränderter Proteostase in Verbindung gebracht, was für Erkrankungen mit repetititionsassoziierter RNA-Toxizität und allgemeineren Störungen der Transkriptomregulation relevant ist. In menschlichen Zellen bieten CUG-BP1-abhängige Netzwerke einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie Spleißen und RNA-Umsatz den Phänotyp prägen.
CUG-BP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CELF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CELF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CELF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CELF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.