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CTGF Double Nickase Plasmid (h) | sc-400091-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CTGF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400091-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Connective-Tissue-Growth-Faktor (CTGF/CCN2) ist ein sezerniertes, matrizelluläres Protein, das Zell–Matrix-Interaktionen, Proliferation, Migration und die Ablagerung der extrazellulären Matrix (ECM) moduliert. Er wirkt nachgeschaltet der TGF-β/SMAD-Signalübertragung und integriert Signale aus Integrinen sowie den MAPK- und YAP/TAZ-Mechanotransduktionswegen, um die Aktivierung von Fibroblasten und den Gewebeumbau zu koordinieren. Eine fehlregulierte CTGF-Expression ist mit fibrotischen Programmen und aberrantem stromalem Remodeling verknüpft und ist daher breit relevant für die Biologie der Organfibrose sowie für die Forschung zur Tumormikroumgebung. In vitro wird CTGF häufig hinsichtlich seiner Rolle bei der Myofibroblasten-Differenzierung, der Kollagensynthese, angiogenen Antworten und der Regulation des Crosstalks mit Entzündungszellen in umbauenden Geweben untersucht.
CTGF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTGF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTGF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTGF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTGF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.