Date published: 2026-7-18

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CRABP-I CRISPR Activation Plasmid (h2): sc-405485-ACT-2

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CRABP-I CRISPR Activation Plasmid (h2) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CRABP-I CRISPR Aktivierungsplasmide (h2) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CRABP-I CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) und vom CRABP-I CRISPR-Aktivierungsplasmid (h22) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CRABP1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CRABP-I CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-405485-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das menschliche CRABP1-Gen kodiert das zelluläre Retinsäure-bindende Protein I (CRABP-I), einen zytosolischen Träger mit hoher Affinität, der all-trans-Retinsäure abpuffert und transportiert, um deren Verfügbarkeit für retinoidabhängige Signalübertragung zu steuern. Durch die Modulation von Verteilung und Metabolismus der Retinsäure beeinflusst CRABP-I Transkriptionsprogramme, die von Retinsäurerezeptoren reguliert werden, und greift in Signalwege ein, die zelluläre Differenzierung, Proliferation und entwicklungsbiologische Musterbildung kontrollieren. Eine veränderte CRABP1-Expression oder Retinoidverarbeitung wird mit der fehlregulierten Retinsäuresignalisierung in Verbindung gebracht, die in verschiedenen Krebserkrankungen sowie in neuroentwicklungsbedingten oder neurodegenerativen Kontexten beobachtet wird, in denen die Retinoid-Homöostase Zellschicksal und Stressantworten beeinflusst. Werkzeuge zur Geneditierung von CRABP1 ermöglichen mechanistische Untersuchungen der Dynamik des Retinoidtransports, der retinsäure-antwortenden Transkriptome und der Wechselwirkungen zwischen Signalwegen in relevanten humanen Zellmodellen.

    CRABP-I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CRABP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CRABP-I Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CRABP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CRABP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CRABP-I-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CRABP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CRABP-I-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CRABP-I-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CRABP1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.