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CPTI Double Nickase Plasmid (h) | sc-401811-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CPTI Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401811-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CPT1A kodiert die Carnitin-Palmitoyltransferase 1A (CPTI), das geschwindigkeitsbestimmende Enzym, das langkettige Acylgruppen auf Carnitin überträgt und so den Import in die Mitochondrien sowie die β‑Oxidation ermöglicht. Durch die Steuerung des Fettsäureflusses in die Mitochondrien koordiniert CPTI den Lipidabbau mit dem zellulären Energiehaushalt und steht in Wechselwirkung mit der AMPK-Signalgebung, PPAR-regulierten Transkriptionsprogrammen und der Ketogenese unter Nährstoffstress. Eine veränderte CPT1A-Aktivität wurde mit angeborenen Störungen der Fettsäureoxidation sowie mit metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, die die hepatische Lipidverarbeitung und die Glukosehomöostase betreffen. In der Krebs- und Immunzellbiologie wird die CPT1A-abhängige Fettsäureoxidation häufig als entscheidender Faktor für die Redoxkontrolle, das Überleben unter metabolischem Stress und linien-/zelltypspezifische bioenergetische Zustände untersucht.
CPTI Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CPT1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CPT1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CPT1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CPT1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.