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CNTF Double Nickase Plasmid (h) | sc-402471-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CNTF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402471-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der ziläre neurotrophe Faktor (CNTF) ist ein sezerniertes Zytokin der IL‑6‑Familie, das das Überleben von Neuronen und die gliale Differenzierung unterstützt und zudem in metabolischen Geweben aktiv ist. CNTF signalisiert über einen dreiteiligen Rezeptorkomplex aus CNTFRα sowie LIFR und gp130 und aktiviert dabei JAK/STAT – insbesondere STAT3 – sowie die Signalwege MAPK/ERK und PI3K/AKT, um Transkriptionsprogramme zu steuern, die an Stressantworten und Zellschicksalsentscheidungen beteiligt sind. In menschlichen Systemen wurde eine veränderte CNTF‑Signalgebung im Kontext von Neurodegeneration, Neuroinflammation und der Aufrechterhaltung retinaler Zellen untersucht, ebenso als Modulator der Energiebilanz und der Adipozytenbiologie. Diese funktionellen Verknüpfungen machen CNTF zu einem nützlichen Knotenpunkt, um zytokingetriebene trophische Signalgebung und das Crosstalk zwischen neuralen und peripheren Geweben zu untersuchen.
CNTF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CNTF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CNTF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CNTF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CNTF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.