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CLEC-9A Double Nickase Plasmid (m) | sc-433169-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Clec9a** kodiert **CLEC-9A (DNGR-1)**, einen C‑Typ-Lektinrezeptor, der selektiv von Subtypen konventioneller dendritischer Zellen exprimiert wird, die auf die Erkennung von Zellschäden spezialisiert sind. **CLEC-9A** bindet freigelegte Aktinstrukturen aus nekrotischen Zellen und fördert die Aufnahme sowie die Kreuzpräsentation toterzellassoziierter Antigene, wodurch die Priming‑Phase von **CD8+‑T‑Zellen** geprägt wird. Die Signalübertragung ist an ein **hemITAM‑Motiv** gekoppelt und erfolgt über **Syk‑abhängige** Signalwege, die Antigenprozessierung, phagosomale Reifung und inflammatorische Programmierung in dendritischen Zellen beeinflussen. Eine veränderte **CLEC-9A**‑Funktion ist relevant für Studien zu steriler Entzündung, tumorantigenvermittelter Kreuzpriming, antiviraler Immunität und autoimmuner Pathogenese, bei denen der Umgang dendritischer Zellen mit sterbenden Zellen die Immunaktivierung modulieren kann.
CLEC-9A Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Clec9a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Clec9a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Clec9a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Clec9a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.