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CEL Double Nickase Plasmid (h) | sc-403176-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CEL Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403176-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **CEL**-Gen kodiert die Carboxylesterlipase, ein sezerniertes Glykoenzym, das vor allem für die Hydrolyse von Cholesterinestern und Triglyceriden aus der Nahrung bekannt ist und zur intestinalen Lipidabsorption beiträgt. Die CEL-Aktivität greift in Signal- und Stoffwechselwege der Lipidverarbeitung ein, indem sie den Pool an freiem Cholesterin, Fettsäuren und Monoacylglycerolen mitprägt, der für die Lipoproteinassemblierung und nachgeschaltete metabolische Signalgebung zur Verfügung steht. Im exokrinen Pankreas ist CEL Teil des Verdauungsenzym-Milieus und kann die Zusammensetzung lipidabgeleiteter Liganden beeinflussen, die entzündliche und metabolische Antworten modulieren. Eine veränderte CEL-Funktion oder -Expression wurde mit einer dysregulierten Lipidhomöostase sowie pankreatischen oder metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was CEL zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien zur Lipidverdauung, Sekretionsbiologie und krankheitsassoziiertem metabolischem Stress macht.
CEL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CEL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CEL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CEL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CEL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.