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Cdk7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400665-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cdk7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400665-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK7 kodiert die Cyclin-abhängige Kinase 7 (Cdk7), eine zentrale katalytische Komponente des CDK-aktivierenden Kinase-(CAK)-Komplexes, der mehrere zellzyklusbezogene CDKs phosphoryliert und aktiviert. Cdk7 wirkt zudem innerhalb von TFIIH, indem es die C-terminale Domäne der RNA-Polymerase II phosphoryliert und so die Transkriptionsinitiation und den Promoter-Clearance-Schritt mit Programmen zur Aufrechterhaltung der Genomintegrität koppelt. Über diese Funktionen integriert CDK7 Zellzyklusprogression, transkriptionelle Kontrolle und Signalwege der DNA-Schadensantwort und beeinflusst damit Proliferation und Stressanpassung. Eine fehlregulierte CDK7-Aktivität und -Abhängigkeit wurde in verschiedensten Krebs-Kontexten beschrieben, was CDK7 zu einem nützlichen Ziel macht, um transkriptionelle Abhängigkeit („transcriptional addiction“), Checkpoint-Kontrolle und Phänotypen von Replikationsstress in menschlichen Zellen zu untersuchen.
Cdk7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.