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Cdk2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419600-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Cdk2 kodiert die Cyclin-abhängige Kinase 2, eine Serin/Threonin-Kinase, die vor allem mit den Cyclinen E und A zusammenwirkt, um den Übergang von G1 nach S voranzutreiben und das Fortschreiten der S‑Phase zu koordinieren. CDK2 verknüpft mitogene Signale mit der Lizenzierung der DNA-Replikation, der Zentrosomendynamik und der Checkpoint-Kontrolle und greift dabei in die RB–E2F-Regulation sowie Signalwege der DNA-Schadensantwort ein. Eine veränderte CDK2-Aktivität wird häufig mit aberranter Proliferation, Replikationsstress und Phänotypen genomischer Instabilität in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und Entwicklungsdefekte relevant sind. Als zentraler Knotenpunkt der Zellzyklus-Regulation wird Cdk2 in Modellen onkogener Signalgebung, Differenzierung und stressinduzierter Zellzyklus-Arretierung breit untersucht.
Cdk2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cdk2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cdk2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cdk2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cdk2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.