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CDIP Double Nickase Plasmid (h) | sc-409425-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CDIP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409425-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDIP1 kodiert CDIP, ein stressresponsives Protein, das ursprünglich als p53-Zielgen identifiziert wurde und zu apoptotischer Signalübertragung sowie Zellschicksalsentscheidungen unter genotoxischem und oxidativem Stress beiträgt. CDIP wurde mit mitochondrialen Apoptosewegen und der Modulation von DNA-Schadensantworten in Verbindung gebracht und greift dabei in p53-regulierte Transkriptionsprogramme und die nachgeschaltete Caspase-Aktivierung ein. Eine veränderte CDIP1/CDIP-Aktivität wird in krebsbezogenen Kontexten mit fehlregulierter Überlebenssignalgebung assoziiert, einschließlich Auswirkungen auf die Stressempfindlichkeit von Tumorzellen und auf chemotherapieassoziierte Schäden. Diese Eigenschaften machen CDIP1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Mechanismen der Apoptose, Stressanpassung und des Umbaus („Rewiring“) des p53-Signalwegs in menschlichen Zellen.
CDIP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDIP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDIP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDIP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDIP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.