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CD5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402309-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402309-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD5 ist ein Typ‑I‑Transmembran‑Glykoprotein, das vorwiegend auf T‑Lymphozyten und einer Untergruppe von B‑Zellen exprimiert wird und dort als immunmodulatorischer Rezeptor fungiert, der die Signalierungsschwellen von Antigenrezeptoren feinjustiert. Über Interaktionen mit Komponenten des TCR/CD3‑Komplexes sowie assoziierten Phosphatasen und Adapterproteinen trägt CD5 zur Regulation früher Tyrosinkinase‑Kaskaden, des Kalziumflusses und nachgeschalteter Transkriptionsprogramme bei, die Aktivierung, Anergie und Überleben steuern. Die CD5‑vermittelte Signalübertragung beeinflusst die Selektion von Thymozyten und die periphere Toleranz und prägt so die Immunhomöostase während entzündlicher Reaktionen. Eine dysregulierte CD5‑Expression oder ‑Funktion wurde mit veränderten Lymphozyten‑Aktivierungszuständen bei Autoimmunität sowie mit aberranten Signalnetzwerken bei B‑Zell‑Malignomen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als Marker und mechanistischen Knotenpunkt in der immunologischen Forschung unterstützt.
CD5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.