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CD47 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421180-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD47 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421180-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Cd47 kodiert CD47, einen breit exprimierten Rezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der durch Bindung an SIRPα auf Makrophagen als „Friss-mich-nicht“-Signal wirkt und dadurch Phagozytose sowie angeborene Immun-Checkpoints moduliert. CD47 interagiert zudem mit Thrombospondin‑1 und beeinflusst dadurch Integrin-Signalwege, Zelladhäsion, Migration und stickstoffmonoxidabhängige Gefäßreaktionen. In Mausgeweben trägt CD47 zur homöostatischen Beseitigung von Zellen, zur Regulation entzündlicher Signalgebung und zur Prägung von Tumor‑Immun‑Interaktionen bei. Eine fehlregulierte CD47-Signalgebung wird mit Immunflucht, chronischen Entzündungen sowie veränderter hämatopoetischer und vaskulärer Biologie in Verbindung gebracht und stellt damit einen relevanten Knotenpunkt für mechanistische Studien zu Signalwegen der Immunüberwachung dar.
CD47 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd47-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd47 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd47-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd47-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.