



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CD47 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400508-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD47 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400508-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD47 kodiert ein weit verbreitet exprimiertes Membranprotein der Immunglobulin-Superfamilie, das als zentraler Regulator der Zell-Zell-Kommunikation und der Selbst-Erkennung fungiert. Durch die Bindung an SIRPα auf myeloischen Zellen moduliert CD47 inhibitorische Signalwege, die Phagozytose, angeborene Immunüberwachung und entzündliche Homöostase beeinflussen, und interagiert zudem mit Thrombospondin‑1, wodurch Adhäsions- und Migrationsantworten mitgesteuert werden. CD47 ist an Prozessen beteiligt, die mit Zytoskelett-Umbau und integrinassoziierter Signalübertragung verknüpft sind, und wirkt sich auf die Leukozytenmigration sowie das Tissue Remodeling aus. Eine dysregulierte CD47-Expression und -Signalgebung wurde mit Immunflucht-Phänotypen in der Krebsbiologie sowie mit veränderten Clearance-Mechanismen in der Forschung zu hämatologischen und entzündlichen Erkrankungen in Verbindung gebracht.
CD47 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD47-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD47 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD47-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD47-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.