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CD2BP2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-427646-NIC | 20 µg | $410.00 |
Maus-Cd2bp2 kodiert CD2BP2, ein Adapterprotein, das über Wechselwirkungen mit zentralen spliceosomalen Komponenten und die Regulation der Spleißstellenwahl an der prä-mRNA-Spleißung beteiligt ist. CD2BP2 wird mit der Organisation nukleärer Speckles sowie der Kopplung von Transkription und RNA-Verarbeitung in Verbindung gebracht und beeinflusst über alternative Spleißprogramme die Proteomdiversität. Über diese RNA-Reifungswege kann Cd2bp2 Zellzustandsübergänge wie Differenzierung und Stressantworten modulieren, die von einem präzisen Gleichgewicht der Transkript-Isoformen abhängen. Fehlreguliertes Spleißen ist ein häufiges Merkmal bei Krebs sowie bei neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Erkrankungen, wodurch Cd2bp2 ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien zu RNA-verarbeitungsassoziierten Phänotypen in Mausmodellen ist.
CD2BP2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd2bp2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd2bp2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd2bp2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd2bp2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.