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CD28 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401525-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD28 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401525-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD28 kodiert einen kostimulatorischen Rezeptor, der auf T‑Zellen exprimiert wird und mit der Signalübertragung des T‑Zell‑Rezeptors zusammenwirkt, um Aktivierung, Proliferation, Zytokinproduktion und Überleben zu fördern. Die Bindung von CD28 an CD80/CD86 auf antigenpräsentierenden Zellen verstärkt die PI3K–AKT–mTOR‑Signalgebung, unterstützt die Aktivierung der NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege und erhöht die IL‑2‑Transkription, wodurch Effektor-Differenzierung und Gedächtnisbildung geprägt werden. Die CD28‑Aktivität trägt dazu bei, Immuntoleranz und Reaktionsfähigkeit auszubalancieren; veränderte Signalgebung ist mit fehlregulierter T‑Zell‑Aktivierung und immunvermittelter Pathologie verbunden. Da CD28 eine zentrale Rolle in der Kontrolle kostimulatorischer Checkpoints spielt, wird es häufig in Kontexten wie Autoimmunität, chronischer Entzündung, Infektionen und Tumorimmunologie untersucht.
CD28 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD28-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD28 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD28-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD28-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.