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CD137L Double Nickase Plasmid (h) | sc-404974-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD137L Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404974-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TNFSF9 kodiert CD137L (4-1BB-Ligand), ein Mitglied der TNF-Superfamilie, das auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird und an CD137 (TNFRSF9) auf aktivierten T‑Zellen und NK‑Zellen bindet, um kostimulatorische Signalwege zu steuern. CD137L–CD137-Interaktionen fördern die Bildung der immunologischen Synapse und regulieren Zytokinproduktion, Proliferation und Überleben über NF‑κB‑ und MAPK‑gekoppelte Signalprogramme. Neben dem Vorwärtssignal in CD137-positive Lymphozyten kann CD137L auch Rückwärtssignale in myeloischen Zellen vermitteln, die Aktivierungszustand, Differenzierung und inflammatorischen Output beeinflussen. Eine fehlregulierte TNFSF9/CD137L-Aktivität wird mit chronischer Entzündung und Autoimmunität in Verbindung gebracht und häufig in der Tumorimmunologie untersucht, wo der Immunkontext und Checkpoint-Signalwege CD137L-abhängige Antworten modulieren.
CD137L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TNFSF9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TNFSF9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TNFSF9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TNFSF9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.