Date published: 2026-7-11

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CD137 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-423447-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CD137 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CD137 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CD137 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom CD137 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Tnfrsf9-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CD137 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-423447-ACT
    20 µg
    $397.00

    CD137 CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-423447-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Mouse Tnfrsf9 kodiert CD137 (4-1BB), ein induzierbares kostimulatorisches Molekül der TNF-Rezeptor-Superfamilie, das auf aktivierten T‑Zellen und weiteren Immunzell-Subsets exprimiert wird. Die Bindung/Aktivierung von CD137 fördert Überleben, Proliferation und effektorische Differenzierung über TRAF‑abhängige Signalwege, die NF‑κB- und MAPK‑Kaskaden aktivieren und dadurch Zytokinproduktion sowie zytotoxische Antworten prägen. Diese Achse trägt zur Regulation der Immunhomöostase, inflammatorischer Signalgebung sowie zur antiviralen und antitumoralen Immunität bei und wird häufig in Modellen der Autoimmunität, Infektion und Tumorimmunologie untersucht. Eine dysregulierte CD137‑Signalgebung kann T‑Zell‑Erschöpfung, Gedächtnisbildung und den myeloid–lymphoiden Crosstalk verändern, wodurch Tnfrsf9 ein wertvoller Angriffspunkt für mechanistische Studien zur Immunmodulation ist.

    CD137 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Tnfrsf9-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CD137 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Tnfrsf9-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Tnfrsf9-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD137-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Tnfrsf9-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD137-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD137-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Tnfrsf9-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.