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CCDC125 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415026-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CCDC125 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415026-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCDC125 kodiert ein Protein mit Coiled-Coil-Domäne, dem eine Funktion als Gerüstprotein (Scaffold) für Protein-Protein-Interaktionen vorhergesagt wird. Es unterstützt damit die Organisation intrazellulärer Komplexe und die räumliche Regulation von Signalwegen. Coiled-Coil-Proteine tragen häufig zur Architektur des Zytoskeletts, zum vesikulären Transport sowie zur Koordination von Zellzyklus- und Stressantwort-Signalwegen bei, auch wenn die konkreten molekularen Partner von CCDC125 bislang nicht vollständig charakterisiert sind. Veränderte Expression oder eine dysregulierte Vernetzung solcher Coiled-Coil-Scaffolds wird häufig mit Defekten in der Genomstabilität, der mitotischen Progression und der zellulären Homöostase in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen CCDC125 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien, die die subzelluläre Organisation mit Phänotypen verknüpfen, wie sie in proliferativen und stressassoziierten Krankheitskontexten beobachtet werden.
CCDC125 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCDC125-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCDC125 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCDC125-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCDC125-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.