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cathepsin E Double Nickase Plasmid (h) | sc-403406-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cathepsin E Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403406-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CTSE kodiert das humane Cathepsin E, eine intrazelluläre Aspartatprotease, die überwiegend in endosomalen und lysosomalen Kompartimenten lokalisiert ist und dort zur proteolytischen Verarbeitung internalisierter Proteine und Peptidantigene beiträgt. Durch die Ausgestaltung des endolysosomalen Protease-Netzwerks beeinflusst Cathepsin E die Antigenpräsentation, die epitheliale Homöostase und inflammatorische Signalwege; funktionelle Zusammenhänge bestehen zudem mit der Biologie der Magenschleimhaut und der Aktivierung von Immunzellen. Veränderte CTSE-Expression und Proteaseaktivität wurden in mehreren pathophysiologischen Kontexten beschrieben, darunter Schleimhautschädigung, Entzündung und krebsassoziiertes Remodeling der Proteolyse. Diese Eigenschaften machen CTSE zu einem geeigneten Ansatzpunkt, um lysosomenassoziierte Proteostase, Antigenverarbeitungswege und krankheitsrelevante Fehlregulation von Proteasen zu untersuchen.
cathepsin E Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTSE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTSE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTSE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTSE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.