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CA XIV Double Nickase Plasmid (h) | sc-404085-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CA XIV Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404085-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human CA14 kodiert die Carboanhydrase XIV (CA XIV), ein membrangebundenes Zink-Metalloenzym, das die reversible Hydratation von CO₂ zu Bicarbonat und Protonen katalysiert und damit zur Kontrolle des extrazellulären pH-Werts sowie zum Bicarbonattransport beiträgt. Durch die Kopplung an Ionentransporter und Puffersysteme unterstützt CA XIV die Säure-Basen-Homöostase, die den metabolischen Stofffluss, die Epithelphysiologie und die neuronale Erregbarkeit prägt. Die Expression von CA14 und die Aktivität von CA XIV wurden mit Prozessen in Verbindung gebracht, die eine präzise pH-Regulation erfordern, darunter Zell-Zell-Signalgebung und eine Mikromilieu-Azidifizierung, wie sie für Tumorbiologie und Gewebeumbau relevant ist. Eine fehlregulierte Carboanhydrase-Aktivität wird daher im Zusammenhang mit veränderten pH-Dynamiken untersucht, die bei neurologischen und epithelialen Erkrankungen sowie bei Krebserkrankungen beobachtet werden.
CA XIV Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CA14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CA14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CA14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CA14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.