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c-IAP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417778-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
c-IAP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417778-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BIRC2 kodiert das zelluläre Inhibitor-of-Apoptosis-Protein 1 (c-IAP1), eine RING-Typ-E3-Ubiquitin-Ligase, die ubiquitinabhängige Signalwege stromabwärts von Mitgliedern der TNF-Rezeptorsuperfamilie koordiniert. c-IAP1 reguliert kanonische und nicht-kanonische NF-κB-Signalwege durch Ubiquitinierung von RIPK1 und die Modulation der NIK-Stabilität und prägt damit Entzündungssignale, Zellüberleben und Entscheidungen über den programmierten Zelltod. Zudem greift es in apoptotische und nekroptotische Kontrollpunkte ein, indem es die Aktivierung von Caspase-8 und die Dynamik des death-inducing signaling complex (DISC) beeinflusst. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von BIRC2 wurde in mehreren malignen Erkrankungen und immunbezogenen Kontexten mit veränderter Apoptoseresistenz und einem Umbau entzündlicher Signalwege in Verbindung gebracht, was es zu einem häufigen Ziel mechanistischer Untersuchungen der TNF/NF-κB-Signalgebung macht.
c-IAP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BIRC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BIRC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BIRC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BIRC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.