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BSPII CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421011-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Ibsp** kodiert **Bone Sialoprotein II (BSPII)**, ein sezerniertes, stark phosphoryliertes Glykoprotein der SIBLING-Familie, das in mineralisierten Geweben angereichert ist und dort die Organisation der extrazellulären Matrix sowie die Nukleation von Hydroxylapatit reguliert. BSPII bindet an Integrine und Kollagen und ist in Programme der Zelladhäsion und -migration eingebunden, die die Osteoblastendifferenzierung, die Osteoklastenaktivität und den Knochenumbau beeinflussen. Die Ibsp-Expression wird häufig als Marker für osteogene Reifung und Matrixmineralisierung verwendet; ihre Fehlregulation ist mit veränderter Skelettentwicklung und pathologischen, mit Kalzifikation verbundenen Prozessen assoziiert, die für die muskuloskelettale Forschung und die Forschung zu Knochenmetastasen relevant sind. Diese Funktionen positionieren Ibsp an der Schnittstelle von Signalen der extrazellulären Matrix, Mineralablagerung und in der Knochenbiologie untersuchten Mechanotransduktionswegen.
BSPII Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ibsp-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
BSPII Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ibsp-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ibsp-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen BSPII-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ibsp-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von BSPII-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des BSPII-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ibsp-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.