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BRD4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400519-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BRD4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400519-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BRD4 (Bromodomäne-enthaltendes Protein 4) ist ein Chromatin-„Reader“ der BET-Familie, der acetylierte Lysinreste an Histonschwänzen erkennt und so die transkriptionelle Elongation sowie die Aktivität von Enhancern reguliert. Es koordiniert die Rekrutierung von P-TEFb und der RNA-Polymerase II und verknüpft damit den Chromatinzustand mit der Expression von Genen, die die Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten und inflammatorische Signalwege steuern. BRD4 wirkt besonders an Super-Enhancern und moduliert Programme wie die MYC-getriebene Transkription, was es zu einem zentralen Knotenpunkt der epigenetischen Regulation macht. Eine fehlregulierte BRD4-Aktivität und veränderte Enhancer-Landschaften werden mit proliferativen und inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und in zahlreichen krebsrelevanten sowie immunologischen Kontexten untersucht.
BRD4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BRD4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BRD4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BRD4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BRD4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.