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BRAT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415146-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BRAT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415146-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BRAT1 (BRCA1-assoziierter ATM-Aktivator 1) kodiert ein nukleäres Protein, das an der DNA-Schadensantwort beteiligt ist. Dabei wirkt es mit der ATM/ATR-Signalgebung und BRCA1-assoziierten Signalwegen zusammen, um die Genomstabilität zu unterstützen. BRAT1 wurde mit der Regulation der Zellzyklus-Checkpoint-Kontrolle und dem zellulären Überleben nach genotoxischem Stress in Verbindung gebracht, was zu einer Rolle bei der Koordination nachgeschalteter Phosphorylierungsereignisse und der Aktivierung von Reparaturwegen passt. Eine Störung oder Fehlfunktion von BRAT1 ist mit neuroentwicklungsbedingten und neurologischen Phänotypen assoziiert und wurde im Kontext von Erkrankungen untersucht, die durch beeinträchtigte DNA-Reparatur sowie mitochondriale oder metabolische Stressantworten gekennzeichnet sind. Daher ist BRAT1 für mechanistische Studien zu Checkpoint-Signalwegen, Replikationsstress und Genomerhalt in menschlichen Zellen von Interesse.
BRAT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BRAT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BRAT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BRAT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BRAT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.