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BMPR-II Double Nickase Plasmid (h) | sc-400895-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BMPR-II Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400895-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BMPR2 kodiert den Knochenmorphogenetischen Proteinrezeptor Typ II (BMPR-II), einen Serin/Threonin-Kinase-Rezeptor, der BMP-Liganden bindet und über Typ-I-Rezeptorkomplexe signalisiert, um die kanonische Phosphorylierung von SMAD1/5/8 sowie nicht-kanonische Signalwege wie p38 MAPK zu regulieren. Dieses Signalnetzwerk koordiniert Transkriptionsprogramme, die die Homöostase von Endothel- und glatten Muskelzellen, die Zelldifferenzierung und den Umbau der extrazellulären Matrix steuern. Eine fehlregulierte BMPR-II-Aktivität ist eng mit vaskulärer Dysfunktion und aberranten Umbau-Phänotypen verknüpft, und BMPR2-Varianten werden häufig im Kontext der hereditären und idiopathischen pulmonalarteriellen Hypertonie untersucht. BMPR2 wird außerdem in der Entwicklungsbiologie und in fibrosebezogener Signalgebung erforscht, da es eine zentrale Rolle im Crosstalk zwischen BMP- und TGF-β-Signalwegen einnimmt.
BMPR-II Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BMPR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BMPR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BMPR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BMPR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.