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beta 2 Sodium Potassium ATPase/ATP1B2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410695-NIC | 20 µg | $410.00 |
ATP1B2 kodiert die β2‑Untereinheit der Na⁺/K⁺‑ATPase, eines P‑Typ‑ATPase‑Komplexes in der Plasmamembran, der die intrazellulären Na⁺‑ und K⁺‑Gradienten aufrechterhält, die für Membranpotenzial, osmotisches Gleichgewicht und sekundär aktiven Transport essenziell sind. Über die Ionenhomöostase hinaus trägt ATP1B2 zur Reifung von Membranproteinen sowie zum Transport (Trafficking) des Pumpenkomplexes bei und wurde mit Zell‑Zell‑Interaktionen und adhäsionsbezogenen Prozessen in Verbindung gebracht, insbesondere in erregbaren und neuronalen Kontexten. Durch die Formung elektrochemischer Gradienten beeinflusst ATP1B2 Signalwege, die an ionenabhängige Transporter gekoppelt sind, sowie zelluläre Programme, die mit Erregbarkeit zusammenhängen. Eine veränderte Expression oder Regulation von Na⁺/K⁺‑ATPase‑Untereinheiten ist mit gestörter neuronaler Funktion assoziiert und wurde im Zusammenhang mit Mechanismen neurologischer Erkrankungen und zellulären Stressantworten untersucht.
beta 2 Sodium Potassium ATPase/ATP1B2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP1B2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP1B2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP1B2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP1B2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.