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BAZ2B CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-407635-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
BAZ2B CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-407635-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
BAZ2B (Bromodomän-angrenzendes Zinkfingerdomänen-Protein 2B) ist ein chromatinassoziierter Regulator, der über seine Bromodomäne an acetylierte Histone bindet und zur Nukleosomen-Remodellierung sowie zur transkriptionellen Kontrolle beiträgt. Durch die Koordination der Chromatinzugänglichkeit beeinflusst BAZ2B RNA-Polymerase-II-abhängige Genexpressionsprogramme, die an Zellidentität, Proliferation und Differenzierung beteiligt sind. Veränderte Aktivität von Chromatin-„Readern“ und dysregulierte transkriptionelle Netzwerke sind wiederkehrende Merkmale von Krebs- und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, wodurch BAZ2B ein hilfreicher Knotenpunkt zur Untersuchung von Störungen epigenetischer Signalwege ist. Die Erforschung der BAZ2B-Funktion unterstützt mechanistische Studien zur Histonacetylierungs-Signalgebung, zur Dynamik des Chromatin-Remodellings und zur kontextspezifischen Genregulation.
BAZ2B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen BAZ2B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
BAZ2B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des BAZ2B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der BAZ2B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen BAZ2B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native BAZ2B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von BAZ2B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des BAZ2B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem BAZ2B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.