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BAG-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402780-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BAG-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402780-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BAG6 (BAG-6) kodiert ein multifunktionales Co-Chaperon, das an der Proteinkontrolle und der zellulären Proteostase beteiligt ist und die Handhabung fehlgefalteter oder fehlplatzierter Polypeptide koordiniert. BAG-6 wirkt an Signalwegen mit, die mit ubiquitinabhängigem Abbau und chaperonunterstützter Faltung verknüpft sind, und ist zudem mit Prozessen wie der Antigenverarbeitung und der Regulation der Apoptose unter proteotoxischem Stress assoziiert. Durch diese Funktionen beeinflusst BAG-6 ER-assoziierte und zytosolische Überwachungsmechanismen, die zelluläre Stressantworten und immunbezogene Signalwege prägen. Eine Fehlregulation BAG6-abhängiger Proteostase-Netzwerke wurde in Zusammenhängen untersucht, die eine veränderte Stresstoleranz, die Immunhomöostase und tumorassoziierte Phänotypen betreffen, was BAG6 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Untersuchungen macht.
BAG-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BAG6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BAG6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BAG6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BAG6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.