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ATF-5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416821-NIC | 20 µg | $410.00 |
ATF5 kodiert den aktivierenden Transkriptionsfaktor 5 (ATF-5), einen bZIP-Transkriptionsfaktor (basic leucine zipper), der Genexpressionsprogramme koordiniert, die mit zellulärer Stressanpassung, Überleben und der Aufrechterhaltung von Zelllinien/-schicksalen verbunden sind. Die ATF-5-Aktivität ist häufig in Signalwege der Unfolded-Protein-Response und der integrierten Stressantwort eingebunden, einschließlich der PERK–eIF2α–ATF4-Achse-abhängigen transkriptionellen Regulation, und kann die mitochondriale Homöostase sowie apoptosebezogene transkriptionelle Netzwerke beeinflussen. In vielen Zellsystemen unterstützt ATF-5 Proliferation und Resistenz gegenüber metabolischem oder proteotoxischem Stress, was es für Studien zu onkogenem Signaling, Differenzierungszuständen und stressgetriebenem transkriptionellem Remodeling relevant macht. Eine dysregulierte ATF5-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten und neurobiologischen Modellen beschrieben, was die Untersuchung seiner nachgeschalteten Zielgene und Signalwegabhängigkeiten in krankheitsassoziierten Phänotypen nahelegt.
ATF-5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATF5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATF5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATF5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATF5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.