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ARMS Double Nickase Plasmid (h) | sc-407360-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARMS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407360-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KIDINS220 kodiert ARMS (ankyrin repeat-rich membrane spanning protein), ein Multidomänen‑Gerüstprotein, das die Signalübertragung von Neurotrophin- und Ephrinrezeptoren integriert, um neuronale Differenzierung, Axonführung und synaptische Plastizität zu koordinieren. ARMS wirkt nachgeschaltet von Trk‑Rezeptoren und moduliert die MAPK/ERK- und PI3K–AKT‑Signalwege, indem es die Rezeptoraktivierung mit endosomalem Transport und anhaltender Signalweiterleitung verknüpft. Zusätzlich zu seinen Funktionen im Nervensystem trägt KIDINS220 über Interaktionen mit Adapterproteinen und Kinasen zur Signalübertragung in Immunzellen und zur Organisation des Zytoskeletts bei. Eine genetische Störung oder veränderte Expression von KIDINS220 wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und einer Dysregulation von Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Verschaltung rezeptorgetriebener Signalwege macht.
ARMS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KIDINS220-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KIDINS220 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KIDINS220-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KIDINS220-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.