Date published: 2026-7-11

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ARID3A CRISPR Activation Plasmid (h2): sc-404552-ACT-2

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ARID3A CRISPR Activation Plasmid (h2) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ARID3A CRISPR Aktivierungsplasmide (h2) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ARID3A CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) und vom ARID3A CRISPR-Aktivierungsplasmid (h22) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ARID3A-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: ARID3A: sc-398367
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    ARID3A CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-404552-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane Gen ARID3A kodiert einen DNA-bindenden Transkriptionsfaktor mit AT-reichem Interaktionsdomän (ARID), der die Chromatinzugänglichkeit und Genexpressionsprogramme reguliert, die an der Festlegung von Zelllinien beteiligt sind, insbesondere während der B-Zellentwicklung und der Regulation von Immunglobulin-Genen. ARID3A ist Teil transkriptioneller Kontrollnetzwerke, die Zellzyklusprogression, Differenzierung und epigenetisches Remodeling über Interaktionen mit Promotor-/Enhancer-Elementen und koregulatorischen Komplexen steuern. Eine fehlregulierte ARID3A-Expression oder -Aktivität wurde mit aberranter hämatopoetischer Differenzierung und Immunsignalgebung in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext onkogener Transkriptionsprogramme sowie autoimmunitätsassoziierter Gensignaturen untersucht. Das Gene Editing von ARID3A in humanen Zellen ermöglicht die mechanistische Aufklärung von Abhängigkeiten der Transkriptionsfaktorbindung, der Enhancer-Funktion und der Umverdrahtung nachgeschalteter Signalwege mithilfe von Verfahren wie RNA-seq, ATAC-seq, ChIP-seq und funktionellen Differenzierungsmodellen.

    ARID3A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ARID3A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ARID3A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ARID3A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ARID3A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ARID3A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ARID3A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ARID3A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ARID3A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ARID3A-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.