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ARHGAP4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407621-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARHGAP4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407621-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARHGAP4 kodiert ein Rho-GTPase-aktivierendes Protein, das die GTP-Hydrolyse bei GTPasen der Rho-Familie beschleunigt und damit die Dynamik des Aktinzytoskeletts, Membranprotrusionen und die Zellpolarität mitprägt. Durch die Modulation der RhoA/Rac1/Cdc42-Signalgebung beeinflusst ARHGAP4 adhäsionsabhängige Signalwege, das Neuritenauswachsen und die gerichtete Migration in hämatopoetischen und neuronalen Kontexten. Eine fehlregulierte Rho-GTPase-Signalgebung ist generell mit veränderter Zellbeweglichkeit, Immunzellfunktion und invasiven Phänotypen verbunden, wodurch ARHGAP4 einen geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Zytoskelett-Remodellierung darstellt. Eingriffe in ARHGAP4 sind daher relevant, um Signalwege zu untersuchen, die die Organisation von Aktin mit Signaloutputs und Transkriptionsprogrammen in krankheitsassoziierten zellulären Zuständen koppeln.
ARHGAP4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARHGAP4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARHGAP4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARHGAP4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARHGAP4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.