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ARH2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433335-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARH2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-433335-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Adprhl1** kodiert **ARH2**, ein ADP-Ribosylhydrolase-ähnliches Protein, das mit dem Abbau oder der Erkennung von ADP-Ribosylierungs-Signalen in Verbindung gebracht wird, die den zellulären Stoffwechsel mit Stressantworten koppeln. ADP-Ribosylierung greift in die DNA-Schadenssignalgebung, die Chromatinregulation und die Kontrolle der Transkription ein und verknüpft damit ARH2-assoziierte Prozesse mit Genomstabilität und zellulärer Homöostase. In experimentellen Systemen ist eine Störung der ADP-Ribose-Signalgebung häufig mit veränderter Zellüberlebensfähigkeit, inflammatorischer Signalgebung sowie einer Umgestaltung zytoskelettaler oder mitochondrialer Funktionen assoziiert, was **Adprhl1** zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen macht. Diese Zusammenhänge liefern einen krankheitsrelevanten Kontext für die Untersuchung, wie ADP-Ribose-abhängige Regulation zu kardiometabolischen und neurobiologischen Phänotypen beiträgt, ohne damit klinische Ergebnisse zu implizieren.
ARH2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Adprhl1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Adprhl1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Adprhl1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Adprhl1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.