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ARH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410678-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410678-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ADPRH** kodiert die ADP‑Ribosylarginin‑Hydrolase 1 (ARH1), ein zytosolisches Enzym, das ADP‑Ribose von Argininresten entfernt und so die Mono‑ADP‑Ribosylierung rückgängig macht. Indem ARH1 nach der Aktivität von ADP‑Ribosyltransferasen die nativen Proteinseitenketten wiederherstellt, trägt es zur Regulation der Dynamik posttranslationaler Modifikationen bei, die Signalübertragung, Zytoskelett‑Remodellierung und Stressantworten beeinflussen. Diese De‑ADP‑Ribosylierungsaktivität ist in die umfassendere ADP‑Ribose‑Biologie eingebettet, die für Wirt‑Pathogen‑Interaktionen und die zelluläre Homöostase relevant ist. Eine fehlregulierte Umsetzungsdynamik der ADP‑Ribosylierung wurde mit veränderter inflammatorischer Signalgebung und mit Signalwegen der Genomstabilität in Verbindung gebracht, wodurch **ADPRH** ein geeigneter Locus für mechanistische Studien zur Kontrolle solcher Signalwege ist.
ARH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADPRH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADPRH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADPRH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADPRH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.