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Apolipoprotein A I/APOA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400499-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Apolipoprotein A I/APOA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400499-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **APOA1** kodiert Apolipoprotein A‑I, die wichtigste Proteinkomponente von High-Density-Lipoprotein(HDL)-Partikeln und einen zentralen Vermittler des reversen Cholesterintransports. APOA1 interagiert mit **ABCA1** und **ABCG1**, um den zellulären Efflux von Cholesterin und Phospholipiden zu fördern, die Biogenese naszierender HDL anzutreiben und die **LCAT**-(Lecithin–Cholesterin-Acyltransferase)-abhängige HDL-Reifung zu unterstützen. Über diese Prozesse beeinflusst APOA1 die Lipidhomöostase, die Bildung von Makrophagen-Schaumzellen sowie inflammatorische Signalwege in vaskulären und hepatischen Kontexten. Eine veränderte APOA1-Expression oder -Funktion ist mit Dyslipidämie und atherosklerosebezogenen Phänotypen assoziiert und macht APOA1 zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien des Lipoproteinstoffwechsels.
Apolipoprotein A I/APOA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.