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Apolipoprotein A I/APOA1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400499-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Apolipoprotein A I/APOA1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400499-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
APOA1 kodiert Apolipoprotein A-I, die wichtigste Proteinkomponente von High-Density-Lipoprotein(HDL)-Partikeln und einen zentralen Vermittler der Cholesterinhomöostase. ApoA-I fördert den von ATP-bindenden Kassettentransportern abhängigen Efflux von Cholesterin und Phospholipiden (insbesondere über ABCA1 und ABCG1), unterstützt die Biogenese naszierender HDL und ist am reversen Cholesterintransport zur Leber beteiligt. Über Interaktionen mit der Lecithin-Cholesterin-Acyltransferase (LCAT) und HDL-Remodeling-Prozessen beeinflusst APOA1 die Reifung von Lipoproteinen sowie den systemischen Lipidtransport. Eine fehlregulierte APOA1-Expression oder -Funktion ist mit einem veränderten HDL-Stoffwechsel verknüpft und wird im Kontext der Atherosklerosebiologie, von Entzündungsreaktionen und Mechanismen metabolischer Erkrankungen breit untersucht.
Apolipoprotein A I/APOA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen APOA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Apolipoprotein A I/APOA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des APOA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der APOA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Apolipoprotein A I/APOA1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native APOA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Apolipoprotein A I/APOA1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Apolipoprotein A I/APOA1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem APOA1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.