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apoF Double Nickase Plasmid (h) | sc-407655-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
apoF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407655-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APOF kodiert Apolipoprotein F (apoF), ein sezerniertes Glykoprotein, das mit HDL- und LDL-Partikeln assoziiert ist und das Lipoprotein-Remodeling sowie den Cholesterintransport moduliert. apoF beeinflusst Lipidaustauschprozesse im Plasma, darunter Signal- und Stoffwechselwege, die mit der Aktivität der Lecithin–Cholesterin-Acyltransferase (LCAT) und der rezeptorvermittelten Clearance von Lipoproteinen zusammenhängen, und prägt dadurch die systemische Lipidhomöostase. Variationen in der APOF-Expression und -Funktion wurden mit veränderten zirkulierenden Lipidprofilen und kardiometabolischen Risikomerkmalen in Verbindung gebracht, was APOF für die Untersuchung dyslipidämieassoziierter Mechanismen relevant macht. In Zell- und Tiermodellen stellt APOF einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um HDL-Biologie, die hepatische Lipidverarbeitung sowie Gen-Umwelt-Interaktionen zu untersuchen, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen.
apoF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.