Date published: 2026-7-10

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APOBEC3G CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402769-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • APOBEC3G CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • APOBEC3G CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom APOBEC3G CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom APOBEC3G CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der APOBEC3G-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    APOBEC3G CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402769-ACT
    20 µg
    $397.00

    APOBEC3G CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-402769-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Humanes APOBEC3G ist eine Cytidin-Desaminase, die Retroviren und Retrotransposons einschränkt, indem sie während der reversen Transkription C‑zu‑U‑Editierungen in einzelsträngiger DNA einführt und so eine letale Mutagenese viraler Genome fördert. Es wirkt im Rahmen der intrinsischen angeborenen Immunität und überschneidet sich mit Programmen interferon-stimulierter Gene sowie mit Nukleinsäure-Sensoriksignalwegen, die die antivirale Abwehr prägen. Die Aktivität von APOBEC3G wird durch virale Antagonisten wie HIV‑1 Vif antagonisiert, wodurch seine Regulation zu einem zentralen Thema in Studien zu Wirt–Pathogen-Interaktionen und viraler Evolution wird. Eine fehlregulierte Desaminase-Aktivität der APOBEC-Familie wurde zudem mit Genominstabilität und Mutationssignaturen in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und entzündliche Kontexte relevant sind.

    APOBEC3G Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen APOBEC3G-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    APOBEC3G Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des APOBEC3G-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der APOBEC3G-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen APOBEC3G-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native APOBEC3G-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von APOBEC3G-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des APOBEC3G-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem APOBEC3G-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.