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ANKRD22 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416874-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ANKRD22 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416874-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ANKRD22 kodiert ein Ankyrin-Repeat-haltiges Protein, das an Protein-Protein-Interaktionen beteiligt ist und dadurch die zelluläre Differenzierung sowie stressabhängige Transkriptionsprogramme beeinflusst. Berichtetete Expressionsmuster bringen ANKRD22 mit der Epithelbiologie und metabolischer Anpassung in Verbindung; zudem werden Rollen bei der Regulation von Proliferations- und Überlebenssignalwegen unter veränderten Nährstoff- oder Sauerstoffbedingungen diskutiert. Eine dysregulierte ANKRD22-Expression wurde in mehreren Datensätzen mit Tumorbiologie assoziiert und stützt seine Nutzung als molekularer Knotenpunkt zur Untersuchung onkogener Signalübertragung, Zellzustandsübergänge und kontextabhängiger Genregulation. Die Untersuchung der ANKRD22-Funktion kann helfen zu klären, wie Ankyrin-Repeat-Gerüstproteine mit Signaldynamiken zusammenwirken, die Wachstum, Migration und zelluläre Homöostase prägen.
ANKRD22 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ANKRD22-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ANKRD22 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ANKRD22-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ANKRD22-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.