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AMPK alpha 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400104-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AMPK alpha 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400104-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRKAA1 kodiert die katalytische α1‑Untereinheit der AMP‑aktivierten Proteinkinase (AMPK), einem zentralen Sensor des zellulären Energiestatus, der durch ansteigende AMP-/ADP-Spiegel sowie durch upstream-Kinasen wie LKB1 und CAMKK2 aktiviert wird. AMPKα1 koordiniert die metabolische Anpassung, indem es die Glukoseaufnahme und die Glykolyse reguliert, anabole Programme durch Suppression von mTORC1 hemmt und über die Phosphorylierung nachgeschalteter Effektoren Autophagie und mitochondriale Homöostase fördert. Über diese Funktionen prägt die AMPK-Signalgebung die Reaktionen auf Nährstoffstress, Hypoxie und oxidativen Stress und beeinflusst Zellwachstum, Lipidstoffwechsel und inflammatorische Signalwege. Eine fehlregulierte PRKAA1/AMPKα1‑Aktivität wurde mit Phänotypen metabolischer Erkrankungen in Verbindung gebracht und wird in der Krebsbiologie häufig untersucht, da metabolische Reprogrammierung Proliferation und Überleben beeinflusst.
AMPK alpha 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRKAA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRKAA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRKAA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRKAA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.