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ALKBH6 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-407122 | 20 µg | $397.00 |
ALKBH6 kodiert ein Mitglied der AlkB-Familie Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängiger Dioxygenasen, einer Proteingruppe, die vor allem für oxidative Demethylierungsreaktionen an Nukleinsäuren und verwandten Metaboliten bekannt ist. Obwohl ALKBH6 bislang weniger gut charakterisiert ist als andere ALKBH‑Paraloge, wird es im Zusammenhang mit zellulären Antworten auf Alkylierungsstress, der Aufrechterhaltung der Genomintegrität und der Regulation von Prozessen untersucht, die mit Nukleinsäuremodifikationen verknüpft sind. Eine Fehlregulation von Komponenten des AlkB‑Signalwegs wird häufig im Hinblick auf Zusammenhänge mit Mutationslast, Replikationsstress und veränderten RNA-/DNA‑Modifikationslandschaften bei Krebs und anderen mit Genominstabilität assoziierten Erkrankungen untersucht. Modelle zur Störung von ALKBH6 unterstützen mechanistische Studien zur Signalübertragung der DNA‑Schadensantwort, zur Wahl von Reparaturwegen sowie zu nachgelagerten transkriptionellen oder epitranskriptomischen Konsequenzen.
Das ALKBH6 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des ALKBH6-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des ALKBH6-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von ALKBH6 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die ALKBH6-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von ALKBH6-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der ALKBH6-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.