Date published: 2026-7-11

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ALKBH3 Double Nickase Plasmid (h): sc-406896-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das ALKBH3 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • ALKBH3 Double-Nickase-Plasmid (h) und ALKBH3 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf ALKBH3 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: ALKBH3: sc-376520
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    ALKBH3 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-406896-NIC
    20 µg
    $410.00

    ALKBH3 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-406896-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    ALKBH3 (AlkB-Homolog 3) ist eine humane Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängige Dioxygenase, die die oxidative Demethylierung alkylierter Nukleinsäuren katalysiert und so zur Reparatur von Läsionen wie 1‑Methyladenin und 3‑Methylcytosin in DNA und RNA beiträgt. Diese Aktivität unterstützt die Aufrechterhaltung des Genoms und die Qualitätskontrolle von RNA und greift in Signalwege der DNA‑Schadensantwort sowie in replikationsassoziierten Stress ein. Eine fehlregulierte ALKBH3‑Expression und eine veränderte Kapazität zur Reparatur von Alkylierungsschäden wurden in mehreren krebsrelevanten Zusammenhängen beschrieben, in denen die Abhängigkeit von Nukleinsäurereparatur und Transkriptionsgenauigkeit proliferative Phänotypen beeinflussen kann. Daher wird ALKBH3 häufig im Kontext von Mechanismen der Toleranz gegenüber Alkylierungsschäden, R‑Loops und transkriptionsassoziierter Instabilität sowie zellulären Reaktionen auf genotoxische Stressoren untersucht.

    ALKBH3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALKBH3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALKBH3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALKBH3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALKBH3-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.