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ALKBH3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406896-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALKBH3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406896-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALKBH3 (AlkB-Homolog 3) ist eine humane Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängige Dioxygenase, die die oxidative Demethylierung alkylierter Nukleinsäuren katalysiert und so zur Reparatur von Läsionen wie 1‑Methyladenin und 3‑Methylcytosin in DNA und RNA beiträgt. Diese Aktivität unterstützt die Aufrechterhaltung des Genoms und die Qualitätskontrolle von RNA und greift in Signalwege der DNA‑Schadensantwort sowie in replikationsassoziierten Stress ein. Eine fehlregulierte ALKBH3‑Expression und eine veränderte Kapazität zur Reparatur von Alkylierungsschäden wurden in mehreren krebsrelevanten Zusammenhängen beschrieben, in denen die Abhängigkeit von Nukleinsäurereparatur und Transkriptionsgenauigkeit proliferative Phänotypen beeinflussen kann. Daher wird ALKBH3 häufig im Kontext von Mechanismen der Toleranz gegenüber Alkylierungsschäden, R‑Loops und transkriptionsassoziierter Instabilität sowie zellulären Reaktionen auf genotoxische Stressoren untersucht.
ALKBH3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALKBH3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALKBH3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALKBH3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALKBH3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.