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Aldose Reductase Double Nickase Plasmid (h) | sc-401437-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aldose Reductase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401437-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AKR1B1 kodiert die humane Aldose-Reduktase, eine NADPH-abhängige Aldo-Keto-Reduktase, die als ersten Schritt des Polyolwegs die Reduktion von Glukose zu Sorbitol katalysiert. Durch den Verbrauch von NADPH und die Förderung der Sorbitol-Anreicherung kann die Aldose-Reduktase das zelluläre Redoxgleichgewicht, osmotische Stressantworten und den nachgeschalteten Fruktosestoffwechsel beeinflussen und dabei mit Prozessen des oxidativen Stresses und der Carbonyl-Entgiftung verknüpft sein. Die AKR1B1-Aktivität wird häufig im Zusammenhang mit hyperglykämiebedingtem metabolischem Stress, entzündungsassoziierter Signalübertragung und der Anfälligkeit von Geweben für oxidative Schäden untersucht. Eine dysregulierte Aktivität des Polyolwegs und eine veränderte Aldehyd-Verarbeitung wurden in experimentellen Modellen mit Mechanismen in Verbindung gebracht, die diabetischen Komplikationen und breiteren Phänotypen metabolischer Erkrankungen zugrunde liegen.
Aldose Reductase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AKR1B1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AKR1B1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AKR1B1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AKR1B1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.