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ADAM10 Double Nickase Plasmid (m) | sc-418981-NIC | 20 µg | $410.00 |
Adam10 kodiert ADAM10, eine membranverankerte Metalloprotease, die das „Shedding“ (Abspaltung) der Ektodomänen verschiedenster Zelloberflächenproteine vermittelt und dadurch juxtakrine und parakrine Signalübertragung mitprägt. ADAM10 fungiert als zentrale α‑Sekretase für APP und ist ein wichtiger Aktivator der Notch-Signalgebung durch die Prozessierung von Liganden und Rezeptoren, wodurch es mit Neuroentwicklung, synaptischer Regulation und Zellschicksalsentscheidungen verknüpft ist. Durch die Spaltung von Substraten wie Cadherinen, Zytokinrezeptoren und Vorläufern von Wachstumsfaktoren beeinflusst ADAM10 Zelladhäsion, Migration und entzündliche Signalkaskaden. Eine fehlregulierte ADAM10-Aktivität wurde mit neurologischen und immunbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch Adam10 ein nützlicher Genlokus für mechanistische Studien proteolyseabhängiger Signalprozesse in Mausmodellen ist.
ADAM10 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Adam10-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Adam10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Adam10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Adam10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.