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ACSL5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-436628-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACSL5 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-436628-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Acsl5* kodiert die Acyl-CoA-Synthetase der Long-Chain-Familie, Mitglied 5 (ACSL5), ein mit Mitochondrien und endoplasmatischem Retikulum assoziiertes Enzym, das langkettige Fettsäuren aktiviert, indem es sie in Acyl-CoAs umwandelt. Diese Reaktion legt Fettsäuren auf β‑Oxidation, die Biosynthese von Triglyceriden und Phospholipiden sowie auf den Umbau der Membranlipidzusammensetzung fest und beeinflusst dadurch die zelluläre Energetik und lipotoxische Stressantworten. Die ACSL5‑Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen, die die mitochondriale Funktion, den oxidativen Stoffwechsel und die Dynamik von Lipidtröpfchen steuern, und kann über Veränderungen von Lipidmediatoren entzündliche Signalgebung modulieren. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von ACSL5 wurde mit metabolischen Phänotypen wie hepatischer Steatose sowie insulinresistenzassoziierten Prozessen in Verbindung gebracht und ist damit für mechanistische Studien zur Biologie metabolischer Erkrankungen relevant.
ACSL5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Acsl5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Acsl5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Acsl5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Acsl5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.