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6CKine Double Nickase Plasmid (h) | sc-403041-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
6CKine Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403041-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCL21 kodiert das Chemokin 6CKine, ein homöostatisches CC-Chemokin, das an CCR7 bindet und dadurch die Chemotaxis naiver T‑Zellen, zentraler Gedächtnis‑T‑Zellen und reifer dendritischer Zellen in Richtung lymphatischer Gefäße und sekundärer lymphatischer Organe steuert. Über CCR7‑abhängige Signalwege trägt CCL21 zum Trafficking von Immunzellen, zur Organisation lymphatischer Gewebe sowie zur Koordination der Antigenpräsentation und der adaptiven Immunpriming‑Prozesse bei. Eine dysregulierte Aktivität der CCL21–CCR7‑Achse wurde mit veränderter Leukozyteninfiltration, chronisch entzündlichen Mikromilieus und Mechanismen in Verbindung gebracht, die für das Tumor‑Immunkontextprofil und Muster der metastatischen Ausbreitung relevant sind. Als lymphoides Chemokin wird CCL21 häufig hinsichtlich seiner Rolle bei der lymphangiogeneseassoziierten Immunzelllenkung und bei stromal‑immunologischen Wechselwirkungen in Geweben untersucht.
6CKine Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCL21-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCL21 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCL21-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCL21-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.