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5α-Reductase 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402151-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
5α-Reductase 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402151-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SRD5A1 kodiert die menschliche 5α-Reduktase 1, eine NADPH‑abhängige Oxidoreduktase, die überwiegend im endoplasmatischen Retikulum lokalisiert ist. Sie katalysiert die Umwandlung von Testosteron zu Dihydrotestosteron und ist an einem breiteren Steroidstoffwechsel beteiligt. Durch die Regulation lokaler Androgenspiegel beeinflusst SRD5A1 die Signalübertragung des Androgenrezeptors sowie nachgeschaltete Transkriptionsprogramme, die zelluläre Differenzierung, Proliferation und die Gewebehomöostase prägen. Veränderte SRD5A1‑Expression oder ‑Aktivität wurde in endokrinen und metabolischen Zusammenhängen sowie in der Biologie androgenabhängiger Erkrankungen untersucht, einschließlich Störungen des Steroidhauhalts und hormongetriebener Tumormodelle. Daher wird SRD5A1 häufig analysiert, um steroidogenen Stofffluss, Wechselwirkungen in der Androgensignalgebung und kontextspezifische Genregulation in menschlichen Zellen zu untersuchen.
5α-Reductase 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SRD5A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SRD5A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SRD5A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SRD5A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.